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Presse

  • Autorenbild: Roman von Alvensleben
    Roman von Alvensleben
  • 14. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Der Brand des Indoor-Spielparadieses „Ratzfatz“ in Klein Berkel am 7. April 2025 hat die Familie Noack schwer getroffen. Innerhalb weniger Minuten wurde die wirtschaftliche Existenz zerstört. Vier Monate später verstarb der Gründer Hans-Kurt Noack im Alter von 70 Jahren. Die seelische Belastung durch den Verlust seines Lebenswerks, die Brandruine in Sichtweite und die strafrechtlichen Ermittlungen gegen seinen Sohn Franz haben seinen Gesundheitszustand erheblich verschlechtert.

Besonders belastend war der Umstand, dass Franz Noack zeitweise unter Verdacht der schweren Brandstiftung stand. Es kam zu einer Hausdurchsuchung und zur Beschlagnahme seines Smartphones. Von Beginn an war für mich klar, dass dieser Verdacht unbegründet ist. Franz Noack hatte kurz vor dem Brand erhebliche Investitionen in den Betrieb getätigt und befand sich zur Brandzeit nachweislich nicht in Hameln, sondern auf einer Kirmes in Detmold.

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat das Ermittlungsverfahren inzwischen gemäß § 170 StPO eingestellt. Es besteht kein hinreichender Tatverdacht, eine Verurteilung wäre nicht zu erwarten gewesen. Damit ist ein zentraler Vorwurf ausgeräumt, der auch von Versicherungsseite immer wieder als Grund für die ausbleibende Regulierung herangezogen wurde.

Zwar wurden in Brandproben terpenehaltige Substanzen festgestellt, doch hierfür gibt es nachvollziehbare Erklärungen aus dem laufenden Betrieb der Halle, unter anderem durch regelmäßig verwendete Holzlasuren. Zudem hat ein Brandmittelspürhund an keiner Stelle angeschlagen.

Nach Monaten der Unsicherheit ist nun der Weg frei für den nächsten Schritt: die Regulierung des Versicherungsschadens und einen möglichen Neustart. Franz Noack will das „Ratzfatz“ im Sinne seines verstorbenen Vaters wiederaufbauen. Nach allem, was die Familie erlebt hat, ist es höchste Zeit, dass die rechtliche und wirtschaftliche Hängepartie ein Ende findet.


Oftmals scheinen Tatvorwürfe, klar zu sein. Am Ende der Beweisaufnahme sieht es dann manchmal auch anders aus. Das ist der Beruf des Strafverteidiger, an der Seite des Mandanten zu stehen. Hoffentlich geht es mit dem ratzfatz bald weiter. Es wird auch Zeit, dass die Kinder wieder einen Ort zum Treffen und Spiel haben.














 
 
  • Autorenbild: Roman von Alvensleben
    Roman von Alvensleben
  • 10. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Wieder einmal ein schöner Arikel der Hamelner Tageszeitung DeWeZet. Danke an Uwe Engelhardt für den umfangreichen und ordentlich geschriebenen Bericht.


Oftmals scheinen Tatvorwürfe, klar zu sein. Am Ende der Beweisaufnahme sieht es dann manchmal auch anders aus. Das ist der Beruf des Strafverteidiger, an der Seite des Mandanten zu stehen.














 
 
  • Autorenbild: Roman von Alvensleben
    Roman von Alvensleben
  • 14. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Dez. 2025

Bundesweit beachtetes Verfahren um Prinz Reuß wird durch Rechtsanwalt von Alvensleben verteidigt und erhält medial an manchen Tagen mehrere Berichte, welche wir hier mit einem Pressespiegel zusammenfassen.


Als Verteidiger haben wir uns bewusst dafür entschieden, unserem Mandanten zu empfehlen, seine eigene Sicht der Dinge, seine tatsächliche Beteiligung sowie insbesondere seine konkrete Stellung innerhalb des gegenständlichen Verfahrens gegenüber dem Gericht offen darzulegen und eine umfassende Einlassung zur Sache abzugeben. Ich halte dies für einen sachgerechten und verantwortungsvollen Weg der Verteidigung.


Eine Verteidigungsstrategie, die auf Aufklärungshilfe setzt und die Bereitschaft einschließt, eigenes Fehlverhalten einzugestehen, ist Ausdruck persönlicher Reife und menschlicher Größe. Ob unser Mandant letztlich als Terrorist verurteilt wird – obwohl ihm kein konkretes Tatdelikt, sondern lediglich eine abstrakte Gefährdung vorgeworfen wird – liegt allein in der Entscheidungsgewalt des Gerichts.


Unser Ziel ist es, dem Gericht eine fundierte und differenzierte Betrachtung der einzelnen Angeklagten zu ermöglichen und die individuellen Rollen, Motive und Verantwortlichkeiten klar herauszuarbeiten.





 
 
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