Als Rechtsanwälte bearbeiten wir in Ihrem Interesse selbstverständlich alle Rechtsgebiete, in denen sich in Ihrem Fall Probleme ergeben. So haben Anwälte seitdem es ihren Berufsstand und die Qualifikation der juristischen Staatsexamina gibt, gehandelt und gearbeitet. Was dem Anwalt durch seine Ausbildung in Theorie und Praxis die „Befähigung zum Richteramt“ in der zweiten Staatsexamens- und Bestallungsurkunde gleichsam bescheinigt ist, ist die Befähigung zur Befassung mit allen Fragen des Rechts. Durch die Komplexität der Ausbildung ist dies  selbstverständlich und vorausgesetzt. Jeder „gute Jurist und Anwalt“ sollte demnach in der Lage und befähigt sein, ihm aufgegebene Sachverhalte der unterschiedlichsten Rechtsgebiete aufgrund des bei ihm vorhandenen Grundwissens und Handwerkzeuges zu bewältigen und einer „gerechten“ Lösung im Interesse der Mandanten als Anwalt zuzuführen und die grundlegenden Fakten der Auseinandersetzung aufzuarbeiten.

Die Anwälte und Kooperationspartner der Kanzlei von Alvensleben sind dazu befähigt und werden nach diesen Kriterien zuvorderst ausgewählt.

Wussten Sie, dass der Rechtsanwalt aufgrund der umfassenden und profunden Ausbildung zudem berechtigt ist Steuererklärungen gleich einem Steuerberater und -bevollmächtigten zu testieren? Die Ausbildung des examinierten juristen schließt das Steuerrecht und die damit verbundenen Berechtigungen ob seiner vorausgesetzten fachlichen Eignung zu Gunsten des Anwaltes mit ein. Soll heissen: jeder Anwalt kann auch gleichsam Steuerberater sein, ohne hierfür eine Zusatzausbildung nachweisen zu müssen.

Es gibt in der neueren Zeit der Anwaltschaft zunehmend die Form der Spezialisierung, die zu der Bestallung zu Fachanwälten aufgrund gesetzlicher Vorgaben führte.

Die FAO (Fachanwaltsordnung) bestimmt, dass durch die für den jeweiligen Anwalt entsprechend seinem Kanzleisitz zuständigen Rechtsanwaltskammern die Zulassung zum Fachanwalt bewilligt werden kann, wenn besondere Kenntnisse in dem speziellen Rechtsgebiet vorliegen.  Es sind sowohl besondere theoretische als auch praktische Kenntnisse nachzuweisen. Die Zulassung zum Fachanwalt setzt also eine theoretisch – fachliche Qualifikation, die duch vielstündige und Monate andauernde Lehrgänge mit mehreren mehrstündige schriftliche und bestandene Prüfungen nachgewiesen werden muss, voraus, wie auch eine zeitlich und praktisch gebundene qualitative und quantitative Erfahrung. Letzteres bedeutet, dass innerhalb von mehreren Jahren zudem die Bearbeitung einer vorgegebenen Anzahl fachbezogener Fälle die zudem eine forensische, also gerichtliche Erfahrung und entsprechende Tätigkeitsnachweise verlangt, durch den Anwalt nachgewiesen werden muss. Zudem werden jährliche Fortbildungen gefordert die, wenn durch den Fachanwalt nicht nachgewiesen zu einer Aberkennung der Bezeichnung führt. Die Zulassung zur Fachanwaltschaft wird daher auch von den Anwälten  gern als 3. Staatsexamen bezeichnet.

Grundsätzlich bedeutet das für den Rechtssuchenden, dass er durch diese Spezialisierungsidee und deren Umsetzung bei einem Fachanwalt eine, den Schwierigkeiten seines Falles entsprechende, wegen der aufgrund besonderer und nachgewiesener Fachkenntnis attestierter Leistungen des Anwaltes besondere und „bessere“ Beratung oder Betreuung als Mandant erwarten kann. Grundsätzlich und in der Regel mag dies auch zutreffend sein. Dennoch bietet es keine 100% ige Sicherheit für den erfolgreichen Ausgang der übergebenen Geschäftsbesorgung, wenn man sich an einen Fachanwalt wendet.

Warum?

Zuviel Erfahrung und gemeintes Wissen macht oberflächig im Umgang mit Problemen und nimmt Fantasie und Ehrgeiz. „Das war schon immer so und ist so entschieden „- entscheidet der Fachanwalt. Der „blauäugig agierende Anwalt, der engagiert in die Sache einsteigt und sich die Sachkenntniss über seine Grundlagen fallbezogen aneignet kann mehr Fantasie aufbringen und neue oder andere Denkansätze im Sinne des Mandanten anstoßen. Recht bildet sich ständig fort und verändert sich durch menschliche und tatsächliche Verhaltensmuster. Das gilt für die Vergangenheit ebenso wie für die Zukunft. Wer hätte daran gedacht, dass Obergerichte standadisierte Geschwindigkeitsmessungen und damit verbundene Fahrverbote aufheben, weil andere, unbekannte Fahrzeuge und deren Fahrzeuglenker in oder bei dem Messvorgang mit registriert wurden und damit die den Mandanten betreffende Messung rechtswidig und deshalb nicht ahndungswürdig ist? Es war der Anwalt, der vielleicht nicht Fachanwalt gewesen ist, der diese Überlegungen und rechtlichen Wertungen und Schlussfolgerungen vorgetragen hat, um eine Änderung der Rechtssprechung und damit eine Meidung der Verurteilung seines Mandanten herbeigeführt hat. Und dies, obgleich das Messgerät geeicht, funktionsfähig und die Beamten geschult sowie die Tempowerte zutreffend ermittelt waren. Es gibt viele solcher Ausnahmen auch auf anderen Rechtsgebieten!

War dieser Anwalt Fachanwalt oder hat er nur seinen Beruf als Berufung erfüllt?

Wir, die Anwälte der Kanzlei von Alvensleben vertreten Sie immer fachlich orientiert und engagiert. Aufgrund des meinen Anwälten abverlangten und von diesen nachgewiesenen Einsatzes arbeiten wir als seien wir Fachanwälte in den von uns ausgewiesenen Bearbeitungsschwerpunkten, die als Rechtsgebiete bezeichnet sind. Wir sehen und in der Lage, uns jedem Ihrer Rechtsprobleme anzunehmen und einer erfolgreichen Bearbeitung zuzuführen.